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Urlaub mit Hund in Österreich am Achensee

Es war lange mal wieder an der Zeit, dass wir uns eine kleine Auszeit gönnen! Das letzte Jahr war eher bescheiden was Urlaube angeht und einige Reisepläne haben sich durch Covid19 zerschlagen. Mein Fernwehbarometer lag darum schon eine Weile im roten Bereich. Recht spontan fuhren wir darum für ein langes Wochenende nach Österreich in das Hotel Fürstenhaus am Achensee. Travel Charme Hotels sind sehr hundefreundlich, das wussten wir bereits von unserem Wochenende im Hotel Ifen im Kleinwalsertal und wir wurden auch im Hotel Fürstenhaus nicht enttäuscht. Denn ganz ehrlich, wenn wir mit Hund reisen, möchte ich nicht dass es kompliziert ist und Lilly nur akzeptiert aber nicht willkommen ist. Es gibt viele Hotels, in denen Hunde erlaubt sind, aber wenige in denen Hunde so willkommen sind wie dort! 

Den 8 Monate alten Hotelhund Bruno hatten wir bereits auf Instagram kennengelernt und die beiden verstanden sich sofort und waren zuckersüß zusammen! Bruno’s Herrchen, Hoteldirektor Tobias Strauß zeigte uns den Hundestrand und gab uns tolle Tipps für Aktivitäten in der Region mit Hund. Dass Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie der Gondel oder dem Schiff einen Maulkorb tragen müssen, teilte uns das Hotel bereits im Vorfeld mit und im Zimmer fanden wir die wichtigsten Informationen noch mal zusammengefasst. Wie z.B. der Hinweis, dass die Rezeption im Notfall einen Kontakt zum Tierarzt hat. Nice! 

Hin und weg waren wir, als wir auf dem Zimmer entdeckten, dass das Hotel Hundekekse für Lilly gebacken hatte, nach einem meiner ersten Rezepte für „Hundekekse mit Rosmarin“ hier im Blog. 

Und auch wir wurden vom Feinsten verköstigt! Das Essen im Hotelrestaurant war so gut, dass wir jeden Abend dort aßen. Ehrlich gesagt, tun wir das sehr selten in Hotels und essen mindestens einen Abend woanders, aber die regionale Speisekarte wäre uns noch eine Weile nicht langweilig geworden! Was besonders schön war, Lilly durfte beim Abendessen dabei sein. Zwar nicht im Hauptrestaurant, aber in der Bar sind Hunde erlaubt. Wir haben bei Ankunft gleich Bescheid gesagt, dass wir mit Lilly essen möchten und schon war für uns jeden Morgen und Abend ein Tisch in der Bar eingedeckt. Auch hier hatten wir am Fenster Blick auf den See und jeden Abend ein gemütliches Kaminfeuer. 

Auch der Biergarten vor dem Hotel, direkt am See bekommt von uns 100 Punkte in Sachen Speisen. Die Bilder sprechen für sich, oder? Yummy!

Die einzige Zeit, in der wir Lilly im Zimmer haben alleine lassen müssen, war wenn wir uns im Spa aufgehalten haben. Das haben wir aber zeitlich immer so geplant, dass Lilly immer nur dann alleine war, wenn sie eh super müde war und geschlafen hat. Damit auch jeder Bescheid weiß, dass ein Hund alleine im Zimmer ist, gibt es ein Schildchen für die Tür, so wird weder Lilly noch das Reinigungspersonal überrascht. 

Der Spa des Hotels ist herrlich erholsam! Mein Lieblingsplätzchen war der Whirlpool mit Blick auf den See. Einfach nur perfekt nach einem Wandertag! Nach der Sauna (die man Corona-Bedingt reservieren muss, dann aber auch für sich alleine hat) kann wer will auch direkt in den kalten See springen und wir haben uns die herrliche Abkühlung nicht nehmen lassen. Nur für wenige Sekunden bei 13 Grad Außentemperatur, aber danach sind alle Sinne wieder hellwach und erfrischt! Der Spa bietet auch viele energetische Anwendungen, da der Ort Pertisau seit Jahrhunderten für eine ganz besondere Energie bekannt ist.

Das Hotel Fürstenhaus am Achensee hat insgesamt 20 Zimmer, in denen Hunde erlaubt sind und alle haben einen Balkon mit herrlichem Ausblick auf die Berge und/oder den See. 

Aber wenn ihr nun denkt, wir haben das Hotel gar nicht verlassen, liegt ihr falsch! Denn der Achensee hat eine Menge zu bieten und so war es gar nicht so leicht für uns, auszuwählen was wir mit unseren Tagen machen, denn wir waren nicht lange genug dort, um alle möglichen Aktivitäten auszuprobieren. Ich glaube man kann sich am Achensee gut und gerne eine Woche beschäftigen, ohne dass man etwas wiederholt oder einem langweilig wird, vor allem mit Hund und wenn man die Natur so liebt wie wir! 

Blick auf das Hotel, von der anderen Seite des Achensee.

Am ersten Tag nieselte es durchgehend, aber wir haben uns trotzdem für eine kleine Wanderung entschieden, welche mit einer Gondelfahrt auf den Zwölferkopf startete. Das schlechte Wetter sorgte dafür, dass wir fast keiner Menschenseele begegneten und in der Gondel alleine waren, so dass Lilly keinen Maulkorb tragen musste. Zum Glück, denn sie war aufgeregt genug und zitterte den halben Weg nach oben. Es hat sich aber gelohnt! Ein Rundweg führte uns zur Bärenbadalm, wo wir uns stärken und aufwärmen konnten, bevor wir dann den Weg nach unten antraten. Wild und romantisch durch Wälder, über Kuhwiesen auf einem kleinen Trampelpfad. Lilly hatten wir immer an der langen Leine, nicht nur wegen der Leinenpflicht, sondern auch um sie zu schützen. Hier und da ging es steil bergab und auf eine Begegnung im Freilauf mit einer Kuh wollten wir auch verzichten. 

Lilly war so dreckig am Ende der Wanderung, dass wir sehr froh um den See direkt vor dem Hotel waren und Lilly statt im Hotelzimmer duschen zu müssen, einfach in den See schicken konnten. 

Am nächsten Tag liehen wir uns vom Hotel E-Bikes aus und planten einen Pausflug. Einen Ausflug mit maximal vielen Pausen, damit Lilly entspannt mitlaufen konnte. Lilly liebt es, wenn wir mit dem Rad unterwegs sind, ich glaube, weil wir dann endlich mal nicht so langsam sind und wir ihrem leichten Trabtempo endlich mal mithalten können. Nach der Tour kann ich sagen, dass Lill’s Wohlfühl-Geschwindigkeit bei 9-10km/h liegt. 

Eigentlich wollten wir eine Tour am See entlang machen, aber der Weg am See war so voll, dass wir uns spontan für eine andere Tour entschieden, die wir mit unserer „Komot“ App entdeckten. Die App ist immer wieder hilfreich und hat uns schon an viele schöne Ort geführt. Das Ziel war ein wunderschönes Tal. Auf dem Weg dorthin hielten wir ca. alle 2km für eine kleine Pause, damit Lilly trinken und wieder zu Atem kommen konnte. Zusätzlich hielten wir an jedem Bach und ließen Lilly sich abkühlen und planschen.

Wir hielten auch an jeder der beiden Gaststätten um uns selbst eine Erfrischung zu gönnen. Insgesamt legten wir 12 km zurück, aber so entspannt und mit so vielen Pausen, dass Lilly am Abend nicht halb so müde war, wie am Vortag nach unserer Wanderung. Das Hotel hatte uns am Morgen eine Jause eingepackt. Eine leckere Brotzeit, Obst und Wasser. Banane und Brot teilten wir mit Lilly als kleine Stärkung zwischendurch. 

Das Highlight unserer Radtour war, als wir Lilly an einer großen Kuhtränke am Wegrand trinken lassen wollten und sie kurzerhand einfach hineinsprang um zu schwimmen. Das ging so schnell und wir haben so lachen müssen, dass es von diesem Moment leider kein Foto gibt. Ich wollte sie dann auch nicht noch mal hineinspringen lassen, da wir schon beim ersten Mal froh waren, dass sie unverletzt wieder herauskam, denn das Wasser war tiefer als Lilly hoch und sie konnte darum darin nicht stehen. Alles sehr aufregend! 

Am liebsten wären wir noch einen Tag länger geblieben, aber wir hatten so einen starken Muskelkater vom bergab Wandern und Radfahren (wenn man meint E-Bike fahren zu müssen, aber zu stolz ist den Antrieb dauerhaft anzulassen…) dass wir am nächsten Tag nicht mehr viel hätten unternehmen können. Zwei Tage länger wären perfekt gewesen, einen davon im Spa erholen und dann noch mal einen Tag in der Natur verbringen! Die Zeit hatten wir aber leider nicht und so ging es am Montag für uns wieder nach Hause. Erholt, glücklich und Energiegetankt mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. 

Danke liebes Hotel Fürstenhaus am Achensee, dass wir so eine schöne Zeit bei euch verbringen durften! Euer gesamtes Personal war so herzlich und freundlich! Auch Lilly bedankt sich für die vielen extra Streicheleinheiten!

Links im Bild: Hoteldirektor Tobias Strauß mit Bruno, Lilly und ich.

Werbung: Dieser Artikel entstand in freundlicher Kooperation mit dem Travel Charme Hotel Fürstenhaus am Achensee. 

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