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Rindfleisch im Napf | Bei uns jetzt nicht mehr

Rotes Fleisch (z. B. Rind) wird für Menschen als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Wenn es verarbeitet wurde sogar als „sicher krebserregend“. Die empfohlene Obergrenze liegt bei 500 g pro Woche. 

Zur Kategorie „rotes Fleisch“ gehören Rind, Schwein, Schaf, Wild, Pferd oder Ziege.

Als verarbeitetes Fleisch gilt Fleisch, dass z. B. durch Salzen, Fermentieren, Räuchern oder Pökeln haltbargemacht wird, wie es bei Schinken, Würstchen, Salami der Fall ist.

Rindfleisch habe ich schon vor einer Weile von Lill’s Speiseplan gestrichen und mit Geflügel ersetzt, aber aus anderen Gründen, auf die ich später in diesem Artikel noch eingehen werde. Erst mal möchte ich mit euch die Frage klären, ob rotes Fleisch auch für unsere Hunde krebserregend ist.

Google hilft hier leider nicht weiter. Sämtliche Studien beziehen sich auf Menschen. Ich finde in Foren zwar die gleiche Frage, aber keine fundierten Antworten. 

Die häufigste Antwort auf die Frage, ob rotes Fleisch für Hunde gesundheitsschädlich ist, ist der Bezug darauf, dass Hunde vom Wolf abstammen und als reine Fleischfresser wohl heute nicht mehr leben würden, wenn das so wäre. 

Eine Antwort, mit der ich mich aus mehreren Gründen nicht zufrieden geben kann. 1. Der Hund ist kein reiner Fleischfresser, er ist ein Allesfresser. 2. Hunde wurden bis Anfang der 90er-Jahre fast komplett fleischlos ernährt. Die Entwicklung von Hundefutter möchte ich in einem separaten Artikel noch mal im Detail aufgreifen, da sie wirklich interessant ist, hier musst Du erst mal nur wissen, dass Hunde eben nicht immer nur Fleisch gefressen haben. 3. Die Sache mit dem Wolf mag schon sein, aber heute hat der Verdauungstrakt des Hundes nicht mehr viel mit dem vom Wolf gemeinsam. 

Dagegen stehen zudem steigende Krebsraten auch bei Hunden. Natürlich muss man hierbei die medizinische Entwicklung berücksichtigen. Es ist möglich, dass Hunde vor 100 Jahren ebenso häufig Krebs hatten, aber es blieb damals i. d. R. einfach unentdeckt. Der Vergleich ist also schwierig, in den letzten Jahren steigt die Krebsrate bei Hunden und Menschen jedoch messbar auffällig stark an. 

Die Gründe sind vielfältig. Antibiotika im Fleisch, Hundespielzeug aus Plastik mit viel zu hohen PAK-werten, minderwertiges Futter,… ob rotes Fleisch ebenso eine Rolle spielen kann? Für mich liegt der Verdacht nahe, aber es gibt wie gesagt einfach keine Studien dazu, die das belegen könnten. 

Der Grund, warum rotes Fleisch für Menschen krebserregend ist, ist das in rotem Fleisch viel enthaltene Häm-Eisen. Dieses soll das Erbgut schädigen und die Zellteilung fördern. Letzteres ist ein großer Faktor bei der Entstehung von Krebs.

Bei Menschen kann der hohe Konsum von rotem Fleisch zu Darmkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes führen. 

Darmkrebs kommt bei Hunden verhältnismäßig selten vor. Herzerkrankungen dagegen treten bei Hunden relativ häufig auf. Jeder zehnte Hund ist betroffen. Diabetes ist bei Hunden leider auch keine Seltenheit, hier trifft es einen von 200 Hunden.

Soweit die Fakten. Bei der Recherche für diesen Artikel hatte ich auf eine klare Antwort gehofft, um euch und auch mir beantworten zu können, ob rotes Fleisch auch für Hunde krebserregend ist. Leider bleibt es eine Vermutung, die darauf basiert, das rotes Fleisch für Hunde genauso krebserregend ist wie für Menschen. 

Für mich auf jeden Fall noch mal ein Grund, rotes Fleisch von Lill`s Speiseplan zu streichen. Auch weil es nicht schwer ist, wenn der Hund wie Lilly andere Fleischsorten genauso gut verträgt. 

Speziell Rindfleisch steht schon eine Weile nicht mehr auf Lill`s Speiseplan, aber ursprünglich aus einem anderen Grund. Die „Produktion“ von Rindfleisch ist sehr umweltbelastend. Genaugenommen steht Rindfleisch auf Platz 2 der umweltschädlichsten Lebensmittel. Auf Platz 1 steht übrigens Butter, denn für 1 kg Butter werden 18 Liter Milch benötigt. 

Rindfleisch hat eine fast viermal so hohe CO2-Bilanz wie Geflügel. Besonders schädlich fürs Klima ist Tiefkühlware. Da kommt zur Produktion auch noch die Energie für die Kühlung dazu. 

Grund dafür sind die direkten Emissionen wie z. B. aus dem Magen freigesetztes Methan bei Rindern, aber auch die Emissionen bei der Futtererzeugung inklusive der Abholzungen zur Landumwandlung. 

Pro Kilo-Rindfleisch werden umgerechnet 13,3 Kilo CO2 freigesetzt und 15.000 Liter Wasser verbraucht. Bei Geflügel sind es 3,5 Kilo CO2 und 4.325 Liter Wasser. Unter den tierischen Proteinen schneiden nur Insekten noch besser ab. Für 1 kg Insekten werden nur 1,3 kg CO2 freigesetzt und 4000 Liter Wasser verbraucht. 

Um das ganze Mal noch in Relation zu setzen, ist es wichtig zu wissen, dass die Landwirtschaft (der Anbau von Nutzpflanzen und Tierhaltung) 19 % aller Treibhausgase verursacht. Unsere Stromversorgung ist für 27 % verantwortlich. Die Tierhaltung spielt also keine kleine Rolle und der Verzicht (oder, wenigstens die Reduzierung) von Rindfleisch hat einen erheblichen Einfluss auf die CO2-Emissionen und damit auf unsere Zukunft. 


Zusammenfassung:

  • Rotes Fleisch ist für Menschen nachweislich krebserregend. 
  • Es gibt keine Studien die beweisen, dass das für Hunde nicht der Fall ist.
  • Rindfleisch belastet unsere Umwelt und steht auf Platz 2 der Umweltschädlichsten Lebensmittel.
  • Es gibt Alternativen. Rindfleisch vom Speiseplan unserer Hunde zu streichen ist i. d. R. sehr leicht, wenn dieser andere Fleischsorten gut verträgt.

Lena, warum verkaufst Du dann in Lill´s Store noch Futter und Snacks aus Rindfleisch? 

Diese Frage habe ich mir selbst gestellt und ich will meine Gedanken dazu gerne teilen. 

Bei den Snacks viel mir die Entscheidung, diejenigen vom Rind im Sortiment zu behalten, recht leicht, denn hier handelt es sich vor allem um „Abfallprodukte“. Pansen, Ziemer, Ohren oder Sprossen landen in Deutschland eher selten auf dem Teller. Es handelt sich hier also um eine Resteverwertung und wenn ein Tier für das „Filet“ geschlachtet wird, fände ich es nicht sehr nachhaltig oder respektvoll den „Rest“ in den Müll zu werfen. Zumal diese Teile wenig oder kein Fleisch enthalten und in kleinen Mengen als gelegentlicher Snack kein Gesundheitsrisiko darstellen, wenn man davon ausgeht, dass rotes Fleisch für Hunde genauso krebserregend ist wie für Menschen.

Beim Futter habe ich lange abgewogen. Da ich aber von einigen Kunden weiß, dass deren Hunde z. B. Geflügel nicht vertragen, tue ich mir schwer, diesen dann kein Futter anbieten zu können. Zumal wir im Vergleich zu vielen anderen Anbietern nur Futter anbieten, dessen Fleisch nicht aus Massentierhaltung stammt und plastikfrei verpackt ist. Ich habe mich gefragt, wo würden diese Hundehalter dann einkaufen. Mit wie viel Plastikmüll würden diese das Futter dann geliefert bekommen? 

Anstatt Futter aus Rindfleisch komplett aus unserem Sortiment zu streichen, habe ich mich dafür entschieden, dass wir bei allen Sorten mit Rind den folgenden Hinweis ergänzen: 

Bevor Du Dich für Hundefutter entscheidest, welches Rindfleisch enthält, ist es uns eine Herzensangelegenheit, Dich wissen zu lassen, dass Rindfleisch eine enorme Umweltbelastung darstellt. Wenn Du Dich z. B. für ein Hundefutter mit Geflügel entscheidest, entlastest Du unsere Umwelt durch bis zu viermal weniger CO2. Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema kannst du im Blog lesen.

So können Hundehalter, die sich über die Umweltbelastung und die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Rindfleisch nicht im Klaren waren, dazu lernen und sich bewusst entscheiden. Würden wir Futter mit Rindfleisch einfach aus dem Sortiment nehmen, würde sich zwar der eine oder andere Fragen, warum es das bei uns nicht gibt, aber ohne neues Wissen einfach wo anders bestellen. Und wessen Hund kein anderes Fleisch als Rind verträgt, findet bei uns Alternativen aus pflanzlichen Proteinen oder Insekten. Für wen pflanzliche Alternativen oder Insekten nicht infrage kommen, der kann sich trotzdem für Rindfleisch entscheiden, bekommt dieses aber aus Freilandhaltung und plastikfrei von uns geliefert.

Mich würde sehr interessieren, ob ihr meine Gedanke dazu nachvollziehen könnt oder ob ihr euch nach diesem Artikel eine drastischere Entscheidung wünschen würdet, wie Futter mit Rindfleisch komplett aus dem Sortiment zu nehmen. 

Und am allermeisten interessiert mich, ob ihr nach dem Artikel Rindfleisch vom Speiseplan eures Hundes streichen werdet. Vielleicht sogar von Eurem Eigenen? 

Ich habe einige Tage an diesem Artikel gearbeitet und würde mich riesig über Dein Feedback dazu in den Kommentaren unter diesem Artikel freuen! 


Quellen: 

https://de.statista.com/infografik/20578/treibhausgasemissionen-bei-der-konventionellen-fleischproduktion/

https://www.oekotest.de/essen-trinken/Rindfleisch-nur-auf-Platz-2-Diese-Lebensmittel-sind-die-schlimmsten-Klimakiller-_600836_1.html


Hundenapf oben im Bild: dogBar Single

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7 Comments

  • Reply
    Hanne
    2. Juni 2021 at 2:40 pm

    Liebe Lena, auf welche Studien bezieht sich deine Aussage bzgl. dass Rindfleisch krebserregende ist. Das ist mir zu ungenau. Atmen in der Stadt kann krebserregend sein, oder einfach nur das Tanken!
    Ich bin sehr wohl für Tierwohl, aber es macht einfach keinen Spaß, wenn Fleisch immer verteufelt wird. Der Gießener Argrarökonom Prof. Peter Michael Schmitz kommt in seiner Studie von 2019 zu dem Ergebnis, dass wenn 83 Millionen Deutsche vegan essen, wäre der Einfluss auf den weltweiten CO2-Ausstoß nicht einmal messbar (Quelle edubily).
    Nur mal so als Hinweis!

    • Reply
      LILLY & LENA
      2. Juni 2021 at 2:53 pm

      Liebe Hanne,

      die Information kommt von der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Hier ein Artikel dazu:
      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64572/WHO-Behoerde-stuft-rotes-Fleisch-und-Wurst-als-krebserregend-ein

      Die Netflix Serie „What the Health“ geht sehr detailliert auf das Thema ein, wenn du mehr wissen möchtest.

      Liebe Grüße Lena

      • Reply
        Hanne
        2. Juni 2021 at 5:34 pm

        Danke, habe den Artikel natürlich gelesen und einer der Kommentare spricht mir aus der Seele:
        D a s ist der wesentliche Grund für die irritierend-naive empiristisch-heuristische Ableitung eines erhöhten Sterberisikos bei Konsum von rotem Fleisch, wenn man gar nicht mehr ernsthaft zwischen „processed meat“ und „non-processed meat“ differenzieren will. Wir sterben nicht w e i l, sondern w ä h r e n d wir zu v i e l rotes Fleisch essen und weil uns der allgemeine Überfluss zu dick macht!
        LG Hanne

  • Reply
    Ela
    3. Juni 2021 at 9:59 am

    @Hanne: Dass Schmitz in seiner Studie von „überhöhten Produktionsstandards“ in der deutschen Agrarindustrie spricht, seine Studie für einen Lobbyverein geschrieben hat und die Uni Giessen sich von ihm distanziert hat, weißt Du? Und dass bzgl. der CO2-Bilanz viele Wissenschaftler auf ganz andere Ergebnisse kommen – Wissenschaftler, deren Expertise nicht im Bereich Agrarökonomie (da geht es darum, die Landwirtschaft möglichst wirtschaftlich zu gestalten) liegen, sondern eher in den Naturwissenschaften? Man könnte böse sagen – die sich damit auskennen?

    @Lena: Spannender Artikel. Was in der Ökobilanz übrigens gar nicht so katastrophal abschneidet, sind Weiderinder. Weil die entweder auf Flächen stehen, die sonst nicht nutzbar wären (Almen sind ein klassisches Beispiel) oder aber durch ihr auf-der-Weide-stehen die Wiese und damit ein selten werdendes Ökosystem bewahren.
    Was mich an Geflügel-Hundefutter oft stört, ist der hohe Anteil an Brustfleisch/ Filet. Das ist ja sowieso schon das Einzige, was vom Huhn noch „verkäuflich“ ist für den menschlichen Konsum, macht es wirklich Sinn, das auch noch an Hund und Katz zu verfüttern – und die Karkassen dann nach Afrika zu verschicken?
    Und gibt es schon Studien, wie gut Hunden Insektenprotein bekommt? Echte Alternative oder Hype mit Tendenz zur Tierquälerei durch Mangelernährung?

    Fragen über Fragen…

  • Reply
    Hanne
    10. Juni 2021 at 12:45 pm

    Danke @Ela, nein wusste ich nicht! Aber, wie schon mein Lehrer sagte, ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.
    Mir, und das ist auch nur meine persönliche Einstellung, widerstrebt es zu sagen: Rindfleisch ist gefährlich und wird uns Krebs bescheren! Der verantwortungsvolle Umgang mit allem fehlt mir. Ich kann mir vorstellen, dass ganz viele Hundebesitzer jetzt Angst haben! Dabei glaube ich, dass das Hundefutter aus der Dose sicher ungesünder ist. Ich habe das Glück Rindfleisch vom Weiderind zu bekommen, was wir selbst auch essen; in Maßen und Respekt dem Tier gegenüber.

  • Reply
    Nicole
    10. Juni 2021 at 3:34 pm

    Danke für den Artikel, sehr interessant! Eigentlich auch nicht so eine Neuigkeit, da hier ja einfach Erkenntnisse aus der Humangesundheit auf den Hund übertragen wurden. Zwei Dinge stören mich im Text:
    1. die Behauptung, dass Pansen & Co Resteverwertung sei, dafür gibt es keine Belege und auch für „Fleischabfall“ gibt es immer genügend Einsatzgebiete (Wurst, Püriertes, Export, Gewürzpasten ..), außerdem fördert es dennoch die Produktion von Rindfleisch, wenn die Innereien gekauft werden. @Lena, hast Du Daten dazu, dass Pansen und andere Innereien von Rindern, die für Hunde produziert werden, „Reste“ sind, also sonst tatsächlich entsorgt würden?
    2. Deine vorgeschlagene Alternative „Huhn“ zu füttern. Außer den CO2 Daten bei der Erzeugung gibt es auch hier keine wissenschaftlichen Hinweise, dass weißes Fleisch (oder bspsweise Fisch) gesund für den Hund ist. Ich persönlich (Achtung, Meinung!) denke, dass es kaum ein domestiziertes Tier gibt, dass kranker ist als das Huhn. Außerdem müssen vergleichsweise viele Hühner sterben, wenn mit ihnen das Hundefutter abgedeckt werden soll.
    Was soll man denn dann noch füttern? Werden sich viele fragen, und ich persönlich komme hier zu meinem Hauptgrund, warum ich überhaupt einen Kommentar zum Artikel schreibe:

    Die Mengen, die an Hunde verfüttert werden und die allgemeine Annahme, dass Tierprodukte für den Hund gesund & natürlich seien.

    Hierzu hast Du @Lena, ja bereits einen Hinweis gegeben: dass die Fütterung von Haushunden mit Fleisch (noch dazu wertvolles Muskelfleisch) keine Tradition hat und erst vor vergleichsweise kurzer Zeit praktiziert wird. Der Hund hat eine jahrtausendelange Entwicklungsgeschichte, die meiste Zeit davon an der Seite des Menschen, aber wir füttern ihn mit bis zu 85% (!!!!) mit Fleischabfall von gequälten und kranken Tieren. Zu diesem Punkt (Du sprichst von einer Entwicklung seit den 90er Jahren, ich behaupte ganz frech, dass sich dies mit Beginn der Massentierhaltung seit der Nachkriegszeit entwickelt hat) würden mich weitere Infos / Quellen / Berichte interessieren.

    Übrigens auch danke für Deinen Hinweis, @Lena, dass der Haushund ein Allesfresser (geworden) ist, da dieser Fakt von vielen nicht gewußt oder ignoriert / bestritten wird.
    Zur Mangelernährung @Ela möchte ich noch ergänzen, dass wir – egal ob Hunde oder Menschen – Mangelerscheinungen haben, wenn uns wichtige Nährstoffe fehlen bzw die Zusammensetzung der Nahrung nicht unseren Bedarf an Vitaminen, Proteinen, Spurenelementen, Aminosäuren usw abdeckt. Ich denke dabei vor allem an viele Barfer, die sich nur sehr grob an Vorgaben halten und zB als einzige !!!! Gemüsequelle 2% rohe Karotten verfüttern, welche vom Hund nicht verdaulich sind.

    Alles Liebe, Nicole

    • Reply
      LILLY & LENA
      11. Juni 2021 at 11:43 pm

      Liebe Nicole,

      danke für Dein tolles Feedback!
      1. Bei uns im Shop sind die Snacks wie Pansen „Reste“, für andere Hersteller kann ich natürlich nicht sprechen.
      2. Ich denke das jedes Art von Fleisch nicht besonders gesund ist, vor allem dann nicht, wenn das Fleisch aus Massentierhaltung / Käfighaltung kommt. Da wir das im Shop aber nicht führen und es nur Studien zu rotem Fleisch gibt, bin ich guter Dinge, dass Geflügel für unsere Hunde gesünder ist. Das pro KG Fleisch bei Geflügel mehr Tiere sterben ist richtig und auch Dein Gedanke was man überhaupt noch füttern sollte. Aus Umweltschutzgründen und auch aus ethischen Gründen wäre eine Ernährung mit Insekten oder ganz vegan sicher das Beste. Ich denke aber, dass wir noch eine Weile brauchen, bis diese Alternativen von der Masse akzeptiert werden. Ich persönlich mische. Lilly bekommt Insekten, Veganer Futter und Fleisch. Somit reduziere ich wenigstens den Fleischanteil. Ich füttere Fleisch auch nur darum, weil sie dabei was zu beissen hat. Das halte ich für wichtig, nicht zuletzt für die Zahnpflege. Ich hab schon rohe Insekten am Stück probiert, aber leider können Hunde den Chitin-Panzer der Insekten nicht aufspalten und die Tierchen kommen unverdaute wieder raus.

      Danke für die Erinnerung an den Artikel zu dem Thema „Die Geschichte hinter Hundefutter“, den muss ich wirklich bald mal schreiben, hatte bisher ja nur auf Instagram dazu erzählt.

      Liebe Grüße,
      Lena

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