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Erfahrungsbericht: Die Wirkung von Alpha-Linolensäure im Öl von Kompagnon Vet

Umso mehr Kooperationsanfragen ich bekomme, umso kritischer bin ich in der Auswahl. Noch nie habe ich etwas auf dem Blog veröffentlicht, hinter dem ich nicht 100%tig stehe und darum hab ich erstmal ablehnend reagiert, als  Kompagnon Vet auf mich zukam und mich frage, ob ich Interesse hätte über ihr Produkt Kompagnon Vet zu berichten.

„Kompagnon Vet ist ein Öl für Hunde die unter Arthrose leiden, es hilft auch bei Allergien und dient der besseren Wundheilung.“

Meine Antwort darauf war u.a. dass Lilly erst 3 Jahre alt ist und kerngesund. Wir könnten das Öl also gerne „testen“ und Lilly füttern könnten, aber der „Erfolg“ wäre wohl nicht sichtbar und damit nicht „erzählbar“ im Blog, weil wir keine Probleme haben.“

Darauf hin telefonierte ich mit Kompagnon Vet und man bot mir an, das Öl bedingungslos zu testen. Man sagte mir, ich würde nach ein paar Wochen eine Veränderung an Lilly feststellen können. Welche genau das sein konnte, wollte man mir nicht sagen, aber ich würde es bemerken, wurde mir versichert.

Ich war neugierig und da Lilly als Golden Retriever großes Potential für Arthrose Erkrankungen hat und ich vorbeugenden Maßnahmen sehr offen gegenüber bin, willigte ich nach einer ausführlichen Prüfung, dass das Öl, welches Alpha-Linolensäure beinhaltet, keine schädlichen Nebenwirkungen haben könnte, in den Deal ein. Wir testen bedingungslos und wenn ich eine positive Veränderung merke, berichte ich davon.

Eine positive Veränderung aufgrund des Öls festzustellen, ist sehr subjektiv und ich möchte Euch an der Stelle darum auch darauf hinweissen, dass ich keinerlei Beleg für den Zusammenhang zwischen Lilly´s Veränderung und der Zugabe von dem Produkt Kompagnon Vet in Lilly´s Futter nachweisen kann. Meine Beobachtung ist jedoch, zumindest für mich, erstaunlich und ich möchte den Zusammenhang zwischen Lilly´s Veränderung und der Zugabe von dem Produkt Kompagnon nicht ausschließen. Es ist meine ehrliche Meinung, wenn ich Euch nun berichte, dass ich denke dass es einen Zusammenhang gibt.

Ich hatte hier und da schon ein paar Mal erwähnt, dass ich Lilly nie beigebracht habe zu „hüpfen“, also über Dinge zu springen. Lilly war 7 Monate alt, als sie das erste Mal Treppen laufen musste. Wo es ging schonte ich sie und bis Lilly 1,5 Jahre alt war, ist sie noch nicht mal ohne Hilfe ins Auto gesprungen. Immer ist sie erst mit den Vorderpfoten eingestiegen und es hat sich zu einem Ritual entwickelt, dass sie mir dann ihre Hinterpfote hingehalten hat, worauf ich ihr mit meiner Hand eine Art „Stufe“ gegeben habe, damit sie einsteigen kann. Ich habe das springen und hoch hüpfen nie gefördert und auch hier in unserem Zuhause in Deutschland ist unser Garten von einem Zaun umzäunt, den jeder andere Hund in Lilly´s Größe locker überwinden könnte. Aber Lilly nicht, denn sie ist einfach nie hoch gesprungenen und ich dachte immer, sie weiß auch gar nicht das sie das kann.

Da Lilly vorbei laufende Personen auf der Strasse anbellt, haben wir letztes Frühjahr einen kleinen Zaun zwischen Vor,- und Hintergarten gezogen. 70 cm hoch, damit Lilly nicht mehr in den Vordergarten kommt. Ich kenne selbst kleinere Hunde, die diesen Zaun mit Leichtigkeit übersprungen hätten, aber Lilly eben nicht.

Bis vor wenigen Wochen. Lilly´s neue Sprungkraft fiel uns das erste Mal auf, als wir im Wald eine neue Route wählten und eine kleine Hütte entdeckten, auf dessen „Veranda“ ich ein Bild von Lilly machen wollte. Patrick hielt ihr von der anderen Seite ein Leckerli unter die Nase, damit sie in die Kamera schaut (ihr kennt das Spiel), als Lilly plötzlich aus dem Stand über die Veranda sprang. Sie tat das drei Mal in Folge und wir staunten nicht schlecht, um nicht zu sagen wir waren völlig baff. Keiner von uns hatte Lilly jemals so hoch springen sehen. Schon gar nicht aus dem Stand heraus.

Zwei Tage später stand Lilly plötzlich im Vorgarten. Wir suchten nach einem Loch im Zaun, konnten aber keins finden. Fassungslos stellten wir fest, dass Lilly tatsächlich darüber gesprungen sein muss. Patrick wollte es genau wissen und forderte Lilly von der anderen Seite des Zauns, mit einem Leckerli bewaffnet, auf zu springen. Und da war sie wieder. Lilly´s neue Sprungkraft die uns heute noch in Staunen versetzt.

Es dauerte ein paar Tage, bis ich die Verbindung zu Kompagnon Vet herstellte und als ich diesen schrieb, ob das wohl möglich sei, antwortet mir u.a. man folgendes:

„Manchmal sind es Kleinigkeiten die einen Hund blockieren, aber nach außen nicht sichtbar sind. Die Erfahrungsberichte sprechen für sich.“

Da war ich baff und bin es immer noch. Rückblickend muss ich gestehen, das es vielleicht etwas naiv war zu glauben, dass Lilly, nur weil ich es ihr nicht gezeigt habe, nicht in der Lage ist so hoch zu springen, wie es andere Hunde tun, aber sie kam bisher auch nie selbst auf die Idee – oder etwas blockierte sie es zu tun.

Aber sie kann es jetzt. Ob das mit dem Öl zusammenhängt? Wie eingangs schon gesagt, ist das sehr subjektiv und ich habe keinerlei Beweise dafür. Und es stellt uns auch vor die Herausforderung, dass wir unser Grundstück komplett neu einzäunen müssen. Aber wenn Lilly nun gesünder und agiler ist als vorher, ist das für uns nicht negativ, sondern positiv und da es keine negativen Nebenwirkungen von dem Öl gibt, werde ich es ihr weiterhin unters Futter mischen und darum berichte ich Euch heute auch davon, denn es handelt sich um ein Produkte, dass ich meinem eigenen Hund langfristig geben werde und von dem ich überzeugt bin, dass es Lilly´s Zustand nur besser und nicht schlechter macht.

Interessant wäre zu erfahren, wie sich der Gesundheitszustand eines Hundes damit verändert, der tatsächlich unter Arthrose und Allergien leidet. Auf der Website von Kompagnon Vet gibt es dazu zahlreiche Erfahrungsberichte, aber wir trauen ja heutzutage nichts das wir nicht kennen. Wenn als jemand von Euch positives in Verbindung mit Kompagnon Vet zu berichten hat, freue ich mich (und sicher auch andere Hilfe suchende Leser) über einen Bericht dazu in den Kommentaren.

Hier noch ein paar Informationen zum Inhaltsstoff alpha-Linolensäure, welche ich auf der Website von Kompagnon-Vet gefunden habe:

alpha-Linolensäure

  • kann im Körper des Tieres nicht selbst gebildet werden und sollte daher zugefüttert werden
  • ist als Stoff in den sogenannten EU-Health-Claims mit Wirkungen aufgeführt
  • ist eine ungesättigte Fettsäure, welche im Organismus des Tieres, innerhalb der Zellen und der Zellwand umgebaut wird
  • lässt die Zellen wieder aktiver und stärker werden

Auch das Hanföl von Lunderland und das Leinöl von futalis wird als eine hochwertige, pflanzliche Quelle für alpha-Linolensäure beschrieben. Andere Quellen berichten, dass ALA (alpha-Linolensäure ) nicht annähernd so viele gesundheitliche Vorteile für Hunde habe wie DHA (Docosahexaensäure) oder EPA (Eicosapentaensäure) welche in Lachsöl enthalten ist.

Bei so verschiedenen Meinungen, höre ich immer gerne auf mein Bauchgefühl und Wechsel weiterhin verschiedene Öle ab. Das Öl von Kompagnon Vet wird aber ein Bestandteil von Lilly´s Ernährung bleiben.

Ich hoffe ich kann genügend zum Ausdruck bringen, dass ich Euch hier nicht irgendein Produkt empfehlen möchte, für dessen „Bewerbung“ ich bezahlt werde, sondern Euch nur darüber berichte, weil mich die mögliche Wirkung wirklich beeindruckt hat.

Es ist heutzutage wirklich schwer und das sehe auch als Konsument in anderen Bereichen so, zu differenzieren wann ein „Influencer“ etwas wirklich empfiehlt und wann etwas nur wegen einer bezahlten Kooperation in die Kamera gehalten wird. Ihr kennt mich, Lilly und unsere Story und ich hoffe dass ihr uns soweit vertraut und glaubt, dass wir diesen Blog nicht wegen dem Geld sondern aus Liebe zum Hund führen. Warum ich das so betone? Weil ich in letzter Zeit immer häufiger Nachrichten erhalten habe, in denen mir Vorgeworfen wurde, dass ich ja nur Werbung machen würde. Und ja, ich streite gar nicht ab, dass ich hier im Blog auch mal für Dinge werbe, aber ich möchte Euch versichern, dass ich nur für Dinge werbe, von denen ich persönlich überzeugt bin.

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